TSV-Turnen Wanderung 2026: Fünftägige Bergtour in den Stubaier Alpen

14.09.2026 | Turnen

Die alljährliche Bergtour der Turnabteilung des TSV Asperg führte in diesem Jahr vom 9. bis 13. August nach Österreich in die Stubaier Alpen. Ausgangspunkt für die elfköpfige Wandergruppe war die Schweinfurter Hütte bei Niederthai in der Gemeinde Umhausen. Von dort aus startete die Gruppe bei durchweg gutem Wanderwetter zu abwechslungsreichen Tagestouren.

Anreise und Aufstieg zur Schweinfurter Hütte

Ein Teil der Gruppe fuhr am Sonntag direkt von Asperg nach Tirol ins Ötztal. Der Weg führte vorbei am Ötzi-Dorf in Umhausen zum Stuibenfall, dem größten Wasserfall Tirols. Nach einem Besuch des Wasserfalls ging es weiter zum Parkplatz in Niederthai.

Da an diesem Wochenende in Niederthai ein Feuerwehrfest stattfand, gab es vor dem Aufstieg zur Hütte noch eine kleine Stärkung. Anschließend machte sich die Gruppe auf den rund zweistündigen Aufstieg zur Schweinfurter Hütte. Über etwa 500 Höhenmeter führte der Weg durch das Horlachtal, entlang des gleichnamigen Baches, bis zur auf 2.028 Metern gelegenen Hütte.

Der Rest der Gruppe traf pünktlich zum Abendessen auf der Hütte ein. Nach einem gemeinsamen gemütlichen Abend ging es schließlich zum Schlafplatz – einem 16er-Zimmer mit Stockbetten und Lagerschlafplätzen. Die Nacht verlief erstaunlich ruhig.

Tagestour zum Peistakogel

Am Montag startete die Gruppe gemeinsam bei bestem Wanderwetter in den ersten vollständigen Wandertag. Der Weg führte zunächst über die Finstertaler Sennhütte. Anschließend teilte sich die Gruppe in zwei kleinere Gruppen auf.

Eine Gruppe wanderte weiter bis zum Ende des Tals. Nach einem Schlussanstieg wartete sie dort auf die zweite Gruppe.

Diese setzte ihren Weg zum 2.644 Meter hohen Peistakogel fort. Von dort ging es über den 96 Meter höheren Hauptgipfel, den Großen Peistakogel, vorbei am Gruesee und über das Gruejoch zurück zum Treffpunkt mit dem Rest der Gruppe.

Gleirscher Roßkogel und eine Abkühlung im Bach

Auch am dritten Tag startete die Gruppe gemeinsam an der Schweinfurter Hütte. Die Wanderung führte zunächst durch das Zwiselbachtal, bevor sich die Wege erneut teilten.

Eine Gruppe blieb im Tal und wanderte bis zum Anstieg am Zwiselbachjoch, bevor es wieder zurück zur Hütte ging.

Die zweite Gruppe zweigte zum Gleirschjöchl ab und stieg weiter zum 2.950 Meter hohen Gleirscher Roßkogel auf. Auf dem Rückweg bot sich bei traumhafter Sicht auf die umliegenden Gipfel sogar die Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad im Bach.

Drei Gruppen, drei unterschiedliche Touren

Am vierten Tag teilten sich die Wanderer nach dem gemeinsamen Start an der Schweinfurter Hütte in drei Gruppen auf.

Eine Gruppe wanderte talauswärts in Richtung Niederthai bis zur Abzweigung ins Larstigtal. Das abgelegene und reizvolle Hochtal liegt oberhalb von Niederthai. Die Wanderer folgten dem Weg bis zur Scheiblehnisse und machten dort kehrt. Über den bereits bekannten Weg ging es zurück bis zur Jausenstation Larstighof. Nach einer wohlverdienten Stärkung führte der Weg wieder zurück zur Schweinfurter Hütte.

Die zweite Gruppe schlug den Weg durch das Zwiselbachtal bis zur Abzweigung über das Gleirschjöchl zum Gleirscher Roßkogel ein. Von dort ging es über eine ausgesetzte Gratschneide mit leichter Kletterei weiter zum Zwiselbacher Roßkogel. Anschließend stieg die Gruppe ins Zwiselbachtal und zurück zur Schweinfurter Hütte ab.

Die dritte Gruppe wählte den Weg über die Finstertaler Scharte. Kurz unterhalb des Grates querten die Wanderer bei stetigem Anstieg zur 2.954 Meter hohen Kraspesspitze und bestiegen den Gipfel. Der Rückweg führte über zunächst steiles Blockgelände zurück zur Schweinfurter Hütte.

Abstieg und Abschluss der Tour

Am fünften und letzten Tag der Tour starteten alle gemeinsam nach dem Frühstück an der Schweinfurter Hütte. Der Abstieg führte entlang des Horlachbaches zurück zum Parkplatz in Niederthai.

Sechs Mitglieder der Gruppe blieben anschließend noch einige Tage im Ötztal, um dort klettern zu gehen. Die übrigen Teilnehmer machten sich auf den Heimweg und kamen nach einer schönen und abwechslungsreichen Tour wohlbehalten wieder in Asperg an.

Insgesamt verbrachte die Gruppe fünf abwechslungsreiche Tage auf der Schweinfurter Hütte. Die Tagestouren waren teilweise anspruchsvoll, boten dafür aber immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Bei durchweg gutem Wanderwetter konnten die Teilnehmer die gemeinsame Zeit in den Stubaier Alpen genießen.

Schon jetzt freuen sich die Wanderer auf die nächste Tour im Jahr 2027.

Ein herzlicher Dank geht an Werner Kuppinger für die Organisation der Tour und insbesondere dafür, dass für jeden Tag unterschiedliche Tourvarianten vorgeschlagen wurden. So konnte jeder Teilnehmer seine Wanderung ganz nach Tagesform und persönlichem Können auswählen.

Jetzt Teilen