Turner-Nachwuchs zeigt großen Einsatz beim 2+2-Wettkampf
Am Samstag, den 14. März, wurde die Sporthalle in Großsachsenheim zum Schauplatz eines besonderen Ereignisses: Der 2+2-Wettkampf für die weibliche und männliche F- und E-Jugend brachte zahlreiche junge Turner:innen an die Geräte – und sorgte für spannende Momente.
Nicht nur bei den Kindern lag spürbare Nervosität in der Luft. Auch einige der Übungsleiter:innen, die noch nicht viele Wettkämpfe begleitet hatten, fieberten sichtlich mit. Doch sobald der Wettkampf begann, überwog vor allem eines: die Freude an der Bewegung. Mit großem Einsatz und Begeisterung meisterten die Kinder ihre Übungen und zeigten, was sie in den vergangenen Wochen im Training gelernt hatten.
Die sechs- und siebenjährigen Mädchen und Jungen traten in insgesamt vier Mannschaften an. Besonders in der F-Jugend wurde Teamgeist großgeschrieben, denn hier wurde in gemischten Gruppen geturnt. Für viele der jüngsten Teilnehmer:innen war es zudem eine Premiere: Neben dem Sprung konnten sie erstmals auch am Männerbarren ihr Können unter Beweis stellen.
In der E-Jugend präsentierten die Jungen ihr Programm am Boden und am Barren, während die Mädchen an der Bank und am Reck antraten. Ergänzt wurde der Wettkampf durch zwei kreative, ungenormte Disziplinen: Zunächst mussten die Teams auf einem Rollbrett einen Slalom-Parcours bewältigen, bevor sie gemeinsam mit Holzstäben Geschick und Teamarbeit beim Transport von Bällen unter Beweis stellten.
Ein besonderes Erfolgserlebnis gab es für die „Tigers“ der männlichen E-Jugend. Valerian, Tom, Paolo und ein Gastturner aus Sachsenheim durften sich über einen Platz auf dem Siegertreppchen freuen. Die „Frösche“ mit Olivia, Louisa, Josephine und Franziska erreichten in ihrer Altersklasse den 20. Platz. In der gemischten F-Jugend belegten die „Eselchen“ mit Luisa, Paulina, Veronika, Ida und Emilie einen respektablen 10. Platz. Die „Löwen“, die einzige reine Jungenmannschaft in dieser Altersklasse, sicherten sich mit Felix, Georg, Emil und Malte den 8. Rang.
Am Ende stand jedoch für alle fest: Der Spaß, der Zusammenhalt und die gesammelten Erfahrungen waren wichtiger als jede Platzierung.
Ein herzlicher Dank gilt den engagierten Helfenden Daniela und Alex sowie den Kampfrichterinnen Cristina und Finea, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Wettkampfs beigetragen haben.